Lehrerlösungen Freigabe
Initiative zur Freigabe der Lehrerlösungen
Hiermit möchte ich erneut für meine Initiative zur "Freigabe der Lehrerlösungen für alle" werben. Unter Lehrerlösungen werden hier die Lösungen verstanden, die derzeit nur von Lehrern und nur mit Schulstempel zu erwerben sind.Da dieses System schon längst löchrig ist, hat es sich in der Realität überholt. Die Verbreitung der Lehrerlösungen ist bereits so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr rückgängig zu machen ist. Selbst bei Ebay werden die Lehrerlösungen mittlerweile in allen Varianten gehandelt. Leider gut und gene zu doppelten Preisen. Ich berichtete erstmalig am 17. Januar hier im Blog.
Ziel der Freigabe ist es allen Kindern zusätzliche Übungsmöglichkeiten zu verschaffen und ihnen und ihren Eltern Möglichkeiten zur Selbstkontrolle zu geben.
Über jegliche Unterstützung bei dieser Initiative würde ich mich sehr freuen. Für Berichte in Ihrem Blog oder sonstwo wäre ich sehr dankbar.
Mit der Freigabe der Lehrerlösungen für alle können Sie dem Bildungssystem bei seiner Gesundung helfen. Ein kleiner Schritt für Sie - ein großer Schritt für die Kinder. Danke schön :-)
Learning Without Borders - 24. Okt, 19:54
Learning Without Borders - 24. Okt, 21:27
Der Kracher: Decouvertes 4 für 79.90! Kostet für einen Lehrer nur ein Drittel! Ich kann es nicht fassen, was für ein unglaublich unbearbeiteter Missstand. Und niemand, niemand in der ganzen Republik nimmt sich dessen an. Ich krieg die Tür nicht zu....
Windrider - 30. Okt, 16:52
Exorbitante Buchpreise??
Liebe Loriotta, war ganz entsetzt angesichts von Decouvertes 4 für 79,90 €. Das kann ja wohl nicht sein - hast du dich verguckt? Hier bei Amazon gibt's das doch ein wenig billiger *grien*
Etudes Francaises, Decouvertes, Serie verte, Bd.4, Schülerbuch von Monika Beutter, Lothar Kaup, und Leo Koesten von Klett (Gebundene Ausgabe - August 1997)
Amazon-Preis: EUR 19,30
Etudes Francaises, Decouvertes, Serie bleue, Bd.4, Schülerbuch von Monika Beutter, Lothar Kaup, und Leo Koesten von Klett (Gebundene Ausgabe - April 1997)
Amazon-Preis: EUR 20,30
lieben Gruß Windrider
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lieben Gruß Windrider
Learning Without Borders - 30. Okt, 17:19
Liebe Windrider, das was hier so teuer ist, ist die Lehrerseite, die Kontrollaufgaben zum Schülerbuch. Ich denke nicht, dass ich mich verguckt habe. Das ist ja der Skandal. Die Lehrerseite zu den Schülerbüchern wird schon lange zu horrenden Preisen frei gehandelt, weshalb ich fordere sie freizugeben. Schau mal hier - das scheint mir ein potenzielles Nest zu sein.
http://search.ebay.de/_W0QQsassZkaktus0098 . Parallel dazu gibt es mittlerweile Untersuchungen, dass diese Vorgehensweise, die Lehrerlösungen freizugeben, richtig ist. Weiß ich von Lehrern. Leider kenn ich die Untersuchungen persönlich nicht.
http://search.ebay.de/_W0QQsassZkaktus0098 . Parallel dazu gibt es mittlerweile Untersuchungen, dass diese Vorgehensweise, die Lehrerlösungen freizugeben, richtig ist. Weiß ich von Lehrern. Leider kenn ich die Untersuchungen persönlich nicht.
Learning Without Borders - 30. Okt, 17:23
Decouvertes 1 Lehrerbuch - Dieses Buch zum Beispiel für 69.50 - mir wird ganz schwindelig - könnte ich für meinen Sohn V. sehr gut gebrauchen.
Windrider - 7. Nov, 20:09
Lehrerbücher
uiiiiiii - die Lehrerbücher sind inzwischen wirklich viiiiiiiiiiiiiel teurer geworden. Was denken sich die Verlage dabei? Vielleicht, dass die Lehrer eh genug Geld verdienen ;-) oder dass Schüler nicht genug Geld haben, um sich mit den Lösungen einzudecken. Das kommt mir so vor wie die Situation bei den von Staats wegen gestiegenen Benzinpreisen - da sollen auch nur noch die "geldigen" Leute Auto fahren. Man kann alles über den Preis regeln...
Lieben Gruß Windrider
Lieben Gruß Windrider
Learning Without Borders - 7. Nov, 22:18
Haha! Es sind ja nicht die Verlagspreise! Es sind überteuerte Schwarzmarktpreise. Wir haben es hier mit einem florierenden Schwarzmarkt für Lehrerlösungen zu tun. Ich habe diese Situation nun schon so gut wie überall in der Realität kund getan. Ich komme irgendwie nicht richtig weiter. Letzendlich bin ich gestern mit genau diesem obigen Weblogeintrag in meine Schule zu einer Fachkonfernenz Englisch gegangen und habe ihn circa 10 Mal an die anwesenden Lehrer verteilt. Es ging hoch her *schluck*. Mit folgenden Resultaten. 1. Über die Schule bekomme ich die Lösungen nicht frei. 2. Man muss diesem Missstand beheben. Wie blieb aber zunächst offen. Aber ich sage ja immer Problem erkannt, Gefahr gebannt.
Missstand beheben ist eine Sache die ansteht, aber dieser Missstand ist noch von einem weiteren Problem überlagert. Meine These lautet: Wir unterrichten in Deutschland in großen Teilen einfach unzeitgmäß. Es war vielleicht nicht immer unzeitgemäß, aber weil sich die Zeiten geändert haben, ist es heute unzeitgemäß. Die These: Wir enthalten den Kindern zu oft die Musterlösungen zu den gestellten Aufgaben vor. Hier könnte vielleicht schon der freie Zugang zu den Begleitbüchern für den Unterricht, in denen immer die Lösungen vorgegeben sind, helfen - zur Selbstkontrolle. Es gibt das Material ja, aber nur für die Lehrer. Man könnte 1.) die Begleitbücher nur für die Hand der Eltern reichen oder 2.) einfach den Kindern den Umgang mit den Büchern beibringen. Natürlich wäre es eine Umstellung, aber doch allemal einen Versuch wert.
Nachtrag: Jeder kann sich heute seine Fragen bei Wikipedia in Höchstgeschwindigkeit beantworten lassen. Wir erreichen enorme Lerngeschwindigkeiten, wenn wir im Internet die richtigen Plattformen abfragen. Weißt du, weiß ich, weiß jeder Surfer. Weblogger erst recht :-) Aber unsere Kinder lassen wir mit ihren Fragen viel zu oft allein. Das führt zu katastrophalen Lernresistenzen und am Ende genau zu dem Zustand, den wir in Deutschland beklagen.
Missstand beheben ist eine Sache die ansteht, aber dieser Missstand ist noch von einem weiteren Problem überlagert. Meine These lautet: Wir unterrichten in Deutschland in großen Teilen einfach unzeitgmäß. Es war vielleicht nicht immer unzeitgemäß, aber weil sich die Zeiten geändert haben, ist es heute unzeitgemäß. Die These: Wir enthalten den Kindern zu oft die Musterlösungen zu den gestellten Aufgaben vor. Hier könnte vielleicht schon der freie Zugang zu den Begleitbüchern für den Unterricht, in denen immer die Lösungen vorgegeben sind, helfen - zur Selbstkontrolle. Es gibt das Material ja, aber nur für die Lehrer. Man könnte 1.) die Begleitbücher nur für die Hand der Eltern reichen oder 2.) einfach den Kindern den Umgang mit den Büchern beibringen. Natürlich wäre es eine Umstellung, aber doch allemal einen Versuch wert.
Nachtrag: Jeder kann sich heute seine Fragen bei Wikipedia in Höchstgeschwindigkeit beantworten lassen. Wir erreichen enorme Lerngeschwindigkeiten, wenn wir im Internet die richtigen Plattformen abfragen. Weißt du, weiß ich, weiß jeder Surfer. Weblogger erst recht :-) Aber unsere Kinder lassen wir mit ihren Fragen viel zu oft allein. Das führt zu katastrophalen Lernresistenzen und am Ende genau zu dem Zustand, den wir in Deutschland beklagen.
Learning Without Borders - 7. Nov, 22:52
Ich möchte im Sinne der Sache noch etwas richtig stellen, worauf mich die Lehrer auf meiner Fachkonferenz Englisch, denen ich gestern diesen Weblogeintrag gab, hingewiesen haben. Ich schrieb:
"Lehrerkinder werden zudem in dem bisherigen System bevorteiligt, da ihre Eltern jederzeit über jede Lehrerlösung verfügen können. Das ist in hohem Maße ungerecht und kann so nicht weiter hingenommen werden."
Seitens der anwesenden Lehrer in unserer Englisch Fachkonferenz wurde der Gebrauch der Lehrerlösungen für die eigenen Kinder verneint. Ich muss dazu aber sagen, dass ich auch mehrere andere Fälle kennne, in denen die Lehrer ihre Kinder mit Musterlösungen unterrichten oder unterrichtet haben. Unterrichtet haben, weil, naja es sind jetzt studierte Leute.
Ich habe den obigen Weblogeintrag deshalb im Nachhinein zu folgendem Eintrag geändert:
Lehrerkinder werden zudem in dem bisherigen System bevorteiligt, da ihre Eltern jederzeit über jede Lehrerlösung verfügen können. Das ist in hohem Maße ungerecht und kann so nicht weiter hingenommen werden.
"Lehrerkinder werden zudem in dem bisherigen System bevorteiligt, da ihre Eltern jederzeit über jede Lehrerlösung verfügen können. Das ist in hohem Maße ungerecht und kann so nicht weiter hingenommen werden."
Seitens der anwesenden Lehrer in unserer Englisch Fachkonferenz wurde der Gebrauch der Lehrerlösungen für die eigenen Kinder verneint. Ich muss dazu aber sagen, dass ich auch mehrere andere Fälle kennne, in denen die Lehrer ihre Kinder mit Musterlösungen unterrichten oder unterrichtet haben. Unterrichtet haben, weil, naja es sind jetzt studierte Leute.
Ich habe den obigen Weblogeintrag deshalb im Nachhinein zu folgendem Eintrag geändert:



Liebe Grüße